Aktuelles aus Sasbach

 

 

Einladung
zur öffentlichen Gemeinderatssitzung

am Mittwoch, den 25. April 2018 um 18.00 Uhr
in der Aula der Rheinauen-Grundschule

 

Öffentlich:

 

1.      Anerkennung der Niederschriften

2.      Bekanntgaben von Beschlüssen aus nichtöffentlicher Sitzung

3.      Bauanträge
a) Bauvoranfrage zur Errichtung eines Lagerschuppens zur Lagerung von Holz auf dem Grundstück-Flst. Nr. 1534, Gemarkung Leiselheim, Außenbereich, Gewann Waldacker
b) Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Ferienwohnung im OG auf dem Grundstück Flst.Nr. 6966/3, Keltenstraße 15b in Sasbach

c) Umbau eines Betriebsgebäudes zu einem 4 Familienwohnhaus, Abbruch eines Betriebsgebäudes, Abbruch einer Überdachung auf dem Grundstück Flst.Nr. 182 und 182/2, Dorfstraße 53 in Jechtingen
d) Neubau eines Einfamilienhauses mit Garage auf dem Grundstück Flst.Nr. 7198, Gemarkung Sasbach, Basaltweg 4

4.      Limburghallensanierung
Nachtrag Ertüchtigung des Tragwerks

5.      Auftragsvergabe mobile Trennwand/Kindergarten Jechtingen

6.      Bebauungsplanverfahren Löchleäcker-Sponeckstraße in Jechtingen
hier: Umweltbericht mit Grünordnungsplan und artenschutzrechtlichem Ausgleich

7.      Neue Vereinbarung über die Aufnahme von Fundtieren mit dem Tierheim Emmendingen

8.      Aufstellung der Vorschlagsliste der Gemeinde für die Schöffenwahl 2019-2023

9.      Antrag auf Anerkennung als Erholungsort nach § 10 Kurortgesetz

10.   Mitteilungsblatt der Gemeinde zukünftig zum kostenfreien Bezug

11.   Spendenbericht 1/2018

12.   Antrag zu Ausweisung eines verkehrsberuhigten Bereiches (Spielstraße) für den Bereich Lehmattenring

13.   Bekanntgaben der Verwaltung

14.   Anfragen und Anregungen des Gemeinderats

15.   Einwohnerfragestunde

 

 

 

 

Wohnhausbrand in Sasbach

64 Feuerwehrler verhindern Schlimmeres in der Marckolsheimer Straße – Papagei wurde gerettet

Sirenenalarm um kurz vor 11 Uhr rief am Mittwochvormittag nicht nur die Gesamtwehr Sasbach auf den Plan, sondern auch zahlreiche Schaulustige. 64 Feuerwehrangehörige der Gesamtwehr Sasbach, sowie der Löschzug aus Endingen mitsamt Drehleiter, arbeiteten Hand in Hand. Dicke Rauchschwaden zogen aus dem Obergeschoss des Hauses an der Marckolsheimer Straße, um 10.57 Uhr wurde alarmiert, bereits um 11.18 Uhr erfolgte die erste Lage-Meldung an die Einsatzzentrale und die ersten Riegelstellungen, um die benachbarten Häuser abzuschirmen, war bereits erfolgt. Um 11.29 Uhr war das Feuer aus, lediglich Glutnester gab es noch unter der Decke. Hand in Hand arbeiteten die Feuerwehrmänner zusammen, die Einsatzleitung oblag Gesamtwehrkommandant Jan Timm. Als erster an der Einsatzstelle war allerdings Bürgermeister Jürgen Scheiding, der sofort abklärte, ob noch jemand im Haus ist, der die Bewohnerin nicht mehr ins Haus ließ, um die Katzen zu retten und der den Nachbarn riet, ihre Autos in Sicherheit zu bringen. Dann kam auch schon die Abteilung Sasbach, gerettet wurde der Papagei. Das DRK Jechtingen, unterstützt von Wyhl und dem Rettungsdienst waren mit insgesamt 13 Leute vor Ort, sie betreuten eine Bewohnerin.
Laut Kläger muss das Feuer schon geschwelt haben, „denn jeder Raum im Obergeschoss war fast bis nach unten hin verbrannt“. Neben dem Innenangriff unter Atemschutz, erfolgte der Außenangriff. Das Haus ist nicht mehr bewohnbar, die vier Bewohner wurden laut Scheiding vorübergehend nebst Papagei und Hund bei der Familie Schies in einer Wohnung untergebracht. Die beiden Katzen konnten indes nicht gerettet werden. Zufrieden mit dem Ablauf in seiner beachtlichen Schnelligkeit, zeigten sich Kreisbrandmeister Kläger und Bürgermeister Scheiding. Froh war man, dass das Feuer nicht auf die beiden angrenzenden Gebäude übergreifen konnte, Dank der Einsatzbereitschaft der Wehren.
 
   

      
Hausbrand am Mittwochvormittag.                             Das Abschirmen der Nebengebäude hatte oberste Priorität.
                                             


              
Gerettet wurde dieser niedliche Kerl.               Mit der Endinger Drehleiter kam das Wasser von oben.

   
Kreisbrandmeister Engelbert Kläger, Bürgermeister Jürgen Scheiding
und Gesamtwehrkommandant/Einsatzleiter Sasbach, Jan Timm. 

Text/Fotos: Heike Scheiding-Brode

 

 

 

 

 

 

 

Wahl der Schöffen und der Jugendschöffen für die Geschäftsjahre 2019 – 2023

Informationen für interessierte Bewerber

 

Im Jahr 2019 werden bundesweit die Schöffen und Jugendschöffen für die Amtszeit von 2019 bis 2023 für die Strafgerichte gewählt.

Auch unsere Gemeinde hat dem Amtsgericht Kenzingen eine Vorschlagsliste mit Personen vorzulegen, welche im Falle der Wahl als Schöffen als Vertreter des Volkes an der Rechtsprechung in Strafsachen teilnehmen. Ebenso haben wir dem Landratsamt Emmendingen für die Aufnahme in die Vorschlagsliste „Jugendschöffen“ des Jugendhilfeausschusses geeignete Personen vorzuschlagen.

Unser Gemeinderat wird sich in der Gemeinderatssitzung am 18.April 2018 mit der Aufstellung der Vorschlagsliste für „Schöffen“ bzw. mit der Meldung von Vorschlägen für Jugendschöffen befassen.

Gesucht werden Bewerberinnen und Bewerber, die in der Gemeinde wohnen und am 1.1.2019 mindestens 25 und höchstens 69 Jahre alt sein werden. Wählbar sind deutsche Staatsangehörige, die die deutsche Sprache ausreichend beherrschen. Wer zu einer Freiheitsstrafe von mehr als sechs Monaten verurteilt wurde oder gegen wen ein Ermittlungsverfahren wegen einer schweren Straftat schwebt, die zum Verlust der Übernahme von Ehrenämtern führen kann, ist von der Wahl ausgeschlossen. Auch hauptamtlich in oder für die Justiz Tätige (Richter, Rechtsanwälte, Polizeivollzugsbeamte, Bewährungshelfer, Strafvollzugsbedienstete usw.) und Religionsdiener sollen nicht zu Schöffen gewählt werden.

 

Schöffen sollten über soziale Kompetenz verfügen, d. h. das Handeln eines Menschen in seinem sozialen Umfeld beurteilen können. Von ihnen werden Lebenserfahrung und Menschenkenntnis erwartet. Die ehrenamtlichen Richter müssen Beweise würdigen, d. h. die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein bestimmtes Geschehen wie in der Anklage behauptet ereignet hat oder nicht, aus den vorgelegten Zeugenaussagen, Gutachten oder Urkunden ableiten können. Die Lebenserfahrung, die ein Schöffe mitbringen muss, kann aus beruflicher Erfahrung und/oder gesellschaftlichem Engagement resultieren. Dabei steht nicht der berufliche Erfolg im Mittelpunkt, sondern die Erfahrung, die im Umgang mit Menschen erworben wurde. Schöffen in Jugendstrafsachen sollen in der Jugenderziehung über besondere Erfahrung verfügen.

Das verantwortungsvolle Amt eines Schöffen verlangt in hohem Maße Unparteilichkeit, Selbstständigkeit und Reife des Urteils, aber auch geistige Beweglichkeit und – wegen des anstrengenden Sitzungsdienstes – gesundheitliche Eignung. Juristische Kenntnisse irgendwelcher Art sind für das Amt nicht erforderlich.

Schöffen müssen ihre Rolle im Strafverfahren kennen, über Rechte und Pflichten informiert sein und sich über die Ursachen von Kriminalität und den Sinn und Zweck von Strafe Gedanken gemacht haben. Sie müssen bereit sein, Zeit zu investieren, um sich über ihre Mitwirkungs- und Gestaltungsmöglichkeiten weiterzubilden. Wer zum Richten über Menschen berufen ist, braucht Verantwortungsbewusstsein für den Eingriff in das Leben anderer Menschen durch das Urteil. Objektivität und Unvoreingenommenheit müssen auch in schwierigen Situationen gewahrt werden, etwa wenn der Angeklagte aufgrund seines Verhaltens oder wegen der vorgeworfenen Tat zutiefst unsympathisch ist oder die öffentliche Meinung bereits eine Vorverurteilung ausgesprochen hat.

Schöffen sind mit den Berufsrichtern gleichberechtigt. Für jede Verurteilung und jedes Strafmaß ist eine Zwei-Drittel-Mehrheit in dem Gericht erforderlich. Gegen beide Schöffen kann niemand verurteilt werden. Jedes Urteil – gleichgültig ob Verurteilung oder Freispruch – haben die Schöffen daher mit zu verantworten. Wer die persönliche Verantwortung für eine mehrjährige Freiheitsstrafe, für die Versagung von Bewährung oder für einen Freispruch wegen mangelnder Beweislage nicht übernehmen kann, sollte das Schöffenamt nicht anstreben.

 

Wer sich für das Schöffenamt interessiert, muss sich bei der Gemeindeverwaltung Sasbach a. K. bewerben. Denn die Vorbereitung der Schöffenwahl fällt in die Zuständigkeit der Gemeinde. Daraufhin stellt die Gemeinde Vorschlagslisten mit geeigneten Bewerberinnen und Bewerbern auf. Diese Listen sollten mindestens doppelt so viele Personen enthalten, wie tatsächlich benötigt werden. Gewählt werden die Schöffinnen und Schöffen von einem Schöffenwahlausschuss beim Amtsgericht. Er setzt sich aus einem Richter des Amtsgerichts, einem Verwaltungsbeamten sowie sieben Vertrauenspersonen zusammen.

Die Aufstellung der Vorschlagslisten durch die Gemeinden erfolgt für Jugendschöffen bis 04.05.2018 und für Schöffen bis 22.06.2018.

Wer sich für das Amt als Schöffin/Schöffe oder Jugendschöffin/Jugendschöffe berufen fühlt, kann sich bei der Gemeindeverwaltung Sasbach a. K. bis zum 13.04.2018 bewerben.

 

 

 

 

 




 

 


 

 

 


Helferkreise Sasbach / Jechtingen

Die Helferkreise können unter folgenden E-Mail Adressen erreicht werden:
Helfergruppe Sasbach: helfer.sasbach.schlossgasse@t-online.de
Helfergruppe Jechtingen: HK-Jechtingen@outlook.de